DDR
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DDR - 41 - Ein Volkspolizist betritt ein Konsumwarenhaus. Er spricht die Verkäuferin an: ...
Ein Volkspolizist betritt ein Konsumwarenhaus. Er spricht die Verkäuferin an: "Guten Tag, ich hätte gern dieses Tonbandgerät gekauft." Die antwortet: "An Polizisten verkaufen wir nichts!" Der Polizist geht und erscheint kurz darauf in Zivil wieder. Er spricht die Verkäuferin erneut an: "Guten Tag, ich hätte gern dieses Tonbandgerät gekauft." Die antwortet wieder: "An Polizisten verkaufen wir nichts!" Der Polizist geht wieder und erscheint kurz darauf unkenntlich verkleidet mit falschem Bart nochmals. Er spricht die Verkäuferin wieder an: "Guten Tag, ich hätte gern dieses Tonbandgerät gekauft." Die antwortet nochmals: "An Polizisten verkaufen wir nichts!" Der Polizist fragt verzweifelt: "Sagen Sie mal, wie haben sie mich denn eigentlich erkannt?" Antwort: "Ganz einfach - es handelt sich nicht um ein Tonbandgerät sondern um einen zweiflammigen Gaskocher."
DDR - 43 - Ein junger Mann des Staatssicherheitsdienstes erhält seinen ersten Probeauftrag, ...
Ein junger Mann des Staatssicherheitsdienstes erhält seinen ersten Probeauftrag, in eine hohe Funktionärsversammlung soll sich ein westlicher Spion eingeschlichen haben. Das Referat Honeckers dauert zwei, drei, vier Stunden. Plötzlich springt der junge DDR-Geheimdienstler auf und stürzt sich auf einen Mann - der dann auch zugibt, der gesuchte Spion zu sein. Staatssicherheitsdienstminister Mielke gratuliert und fragt erstaunt nach der Methode. "Ich dachte an das bekannte Lenin-Wort: Der Klassenfeind schläft nie!"
DDR - 47 - Einige Zeit vor der Wende in der DDR: Egon Krenz (Mitglied des Politbüros der...
Einige Zeit vor der Wende in der DDR: Egon Krenz (Mitglied des Politbüros der SED) ist auf Besuch in einer LPG. Da wird dann auch ein Foto für die Zeitung gemacht. Hinterher überlegen sich die Zeitungsfritzen, was sie unter das Foto schreiben. Meint der erste: "Egon Krenz unter Schweinen." Die anderen murren: "Bist du verrückt, das können wir auf keinen Fall schreiben!" Schliesslich einigt man sich auf: "Egon Krenz, dritter von links."
DDR - 50 - Erich Honecker auf dem Alex, sieht eine Riesenschlange von Leuten und denkt sich...
Erich Honecker auf dem Alex, sieht eine Riesenschlange von Leuten und denkt sich "Stellst dich mal an und schaust, was es gibt." Nach einer kleinen Weile dreht sich der vor ihm stehende um, stutzt kurz und geht. Nach 5 Minuten mit dem nächsten Vordermann das gleiche: er dreht sich um, sieht Erich an, überlegt kurz und geht. So geht das eine Weile und Erich fragt den Nächsten, als der sich umdreht und gerade gehen will "Sag mal, wonach steht ihr hier eigentlich an?"
"Eigentlich stehen wir nach Ausreiseanträgen, aber wenn du auch einen willst, brauchen wir ja keinen."
DDR - 52 - Erich Honecker fliegt ein sowjetisches Raumschiff. Irgendwas geht schief, das...
Erich Honecker fliegt ein sowjetisches Raumschiff. Irgendwas geht schief, das Raumschiff droht abzustürzen und zu verglühen. Da sieht Erich durchs Fenster einen Engel, der zu ihm sagt: "Ich kann Dich retten. Aber zuerst musst du laut ausrufen: Es lebe der Kapitalismus!" Erich lehnt dieses Ansinnen natürlich ab. "Lieber sterbe ich!"
"Na gut, wie Du willst." Etwas später, das Raumschiff ist völlig ausser Kontrolle, kommt der Engel nochmal, wiederholt sein Angebot. Erich ist festentschlossen, seinen Idealen treu zu bleiben, und fordert ihn auf, zu verschwinden. Noch eine Weile später, das Raumschiff beginnt schon zu glühen, Erich steht der Schweiß auf der Stirn, kommt der Engel ein drittes Mal vorbei. Da hält es Erich nicht mehr aus. "Was helfen mir meine Ideale? Also gut, ich tu´s." und schreit laut hinaus: "Es lebe der Kapitalismus!" Da stößt ihn jemand unsanft in die Rippen: "He, Genosse, wenn Du schon schläfst auf der Parteiversammlung, dann tu es wenigstens leise!"
DDR - 53 - Erich Honecker geht im Hafen von Rostock spazieren. Er sieht drei Schiffe vor...
Erich Honecker geht im Hafen von Rostock spazieren. Er sieht drei Schiffe vor Anker liegen. Er geht zum ersten und fragt einen Matrosen: "Na Genosse, wohin geht die Reise?"- "Gut Genosse! Weitermachen!" Beim zweiten Schiff die gleiche Frage: "Na Genosse, wohin geht die Reise?"
"Wir haben Fahrräder geladen, die wir zu Genosse Fidel Castro bringen. Zurück kommen wir mit einer Ladung Bananen!"
"Gut Genosse! Weitermachen!" Letztendlich beim dritten Schiff: "Na Genosse, wohin geht die Reise?"
"Wir bringen Kaffee und Bananen nach Leningrad!"
"Und womit kommt Ihr zurück?" "Na wie immer - mit der Eisenbahn..."
DDR - 54 - Erich Honecker geht in Ost-Berlin spazieren. Er sieht eine Frau vollbepackt mit...
Erich Honecker geht in Ost-Berlin spazieren. Er sieht eine Frau vollbepackt mit Einkaufstaschen. "Na Genossin! Da haben Sie aber fleißig eingekauft!"
"Das kann man wohl sagen, Genosse Staatsratsvorsitzender! Drei Stunden musste ich dafür anstehen!"
"Aber Genossin! Es gibt Länder, da müssen die Leute für einen Schluck Wasser einen ganzen Tag warten!"
"Ja, die sind dann aber sicher schon länger sozialistisch als wir..."
DDR - 55 - Erich Honecker und Willi Stoph wollen unerkannt in den Westen fahren. Da sie das...
Erich Honecker und Willi Stoph wollen unerkannt in den Westen fahren. Da sie das nicht so einfach können, verkleiden sie sich als Anstreicher und steigen in den Zug Richtung BRD. Im Abteil erkennt sie sofort ein altes Mütterchen und sagt: "Du bist doch der Honecker und Du der Stoph!" Irritiert ziehen sich die beiden auf die Toilette zurück und legen ihre Verkleidung ab. Nach ein paar Tagen versuchen sie es als Schornsteinfeger verkleidet noch einmal. Wieder sitzt ein altes Mütterchen im Abteil und erkennt sie auch diesmal wieder. Ganz verunsichert fragen Stoph und Honecker: "Wie hast Du das denn heraus bekommen?"
"Na, ganz einfach", sagt das Mütterchen, "ich bin doch der Volkskammerpräsident Sindermann."
DDR - 58 - Familie Huber hat einen Papagei, der immer Die Saukommunisten! Die...
Familie Huber hat einen Papagei, der immer "Die Saukommunisten! Die proletarischen Schweine! Nieder mit der SED!" krächzt. Eines Tages kommt eine SED-Lokalgröße die Wohnung der Familie besuchen. Die Hausfrau putzt die Wohnung blitzblank, aber was tut man mit dem Papagei. Der landet im Tiefkühler. Der SED-Mann kommt, begutachtet die Wohnung, lobt die Familie und geht. 3 Stunden danach denkt die Hausfrau an den Papagei, nimmt ihn aus dem Tiefkühler. Da krächzt er nur noch: "Liebe Kommunisten! Nieder mit dem Kapitalismus!" und die Hausfrau fragt ihn, weshalb er sich so geändert hat. "3 Stunden Sibirien sind genug!"